Lehmkuppel

Erdkuppel und Himmelsgewölbe

 

 

Hier möchte das Bauprojekt einer Lehmkuppel entstehen. Das Lehmkuppelhaus von Gernot Minke, in dem ich mehr als 3 Jahre wohnen durfte, war für mich eine sehr tiefe, prägende und mein Herz berührende Erfahrung.

Bauen mit Lehm heißt "eine Gesellschaft umbauen mit den Händen", so hat es Anna Heringer ausgedrückt. Für mich bedeutet es: schöpferisches Zusammenwirken von Erde und Mensch, menschliches Wohnen in gesunden, atmosphärisch warmen und heilsamen Räumen, die Schönheit, Harmonie und Geborgenheit ausstrahlen. Räume, die atmen können, - mit einem Material, das Erde ist und auch wieder an die Erde zurückgegeben werden kann. 

Ich weiß noch nicht, an welchem Ort dieses Projekt entsteht, wie groß es werden will, mit welchen Menschen und Geldern.... 
Es möchte ein Ort für ganzheitliche Heilung sein, mit der Möglichkeit für Auszeit-Angebote, für Seminare und therapeutische Angebote, für gemeinschaftliches Sein und Wirken, mit Wildnatur vor der Haustür, mit Tieren sowie essbaren und duftenden Kräuter- und Obstgärten. Insgesamt mit einem lichten Bewusstsein für eine Neue Erde. Und mit dem Kuppelrund als Ort der Begegnung, der Meditation, des Zuhause Seins, - einem Ort zum Gebären und Sterben.

  

 

 

 

 

Alles, was die Macht der Welt tut, geschieht in Form eines Kreises.
Der Himmel ist rund, und ich habe gehört, das auch die Erde rund ist, genau wie die Sterne.
Der Wind entwickelt seine größte Kraft in Wirbeln.
Vögel bauen ihre Nester kreisförmig, denn sie haben dieselbe Religion wie wir.
Die Sonne geht in einem Kreis auf und wieder unter.
Genau wie der Mond, und beide sind rund.
Selbst die Jahreszeiten bilden einen Kreis in ihren Läufen
und kommen stets dorthin zurück, wo sie bereits waren.
Das Leben des Menschen ist ein Kreis von Kindheit zu Kindheit.
Und so ist es mit allem, in dem die Macht sich regt.
 Black Elk, Oglala-Sioux (1863-1950)