Visionssuche

Sinnsuche und Selbstheilung in der Natur

 

 

 

Frage dich nicht was die Welt braucht.
Frage dich was du brauchst,
um dich lebendig zu fühlen, und dann tu es.
Denn die Welt braucht lebendige Menschen.     

Harold Whitman

 

 

 


Visionssuche

 

Die Visionssuche / Vision Quest ist ein Initiationsritual, mit dem Menschen schon zu allen Zeiten und in vielen alten Erdkulturen  durch einen Rückzug in die Natur Krisen und Lebensübergänge rituell gestalteten und markierten, so z.B. im Übergang von der Jugend ins Erwachsensein, in Zeiten mit schwierigen Herausforderungen oder in Situationen, die ein Innehalten und eine Entscheidung erforderten. 

 

Von der Geburt bis zum Tod gibt es immer wieder die Notwenigkeit der Neuorientierung sowie Umbruchzeiten, wo wir noch nicht wissen, wohin der nächste Schritt führen wird.

Altes muss/möchte verabschiedet werden, damit das Neue Platz im Leben bekommen kann. Überkommene Muster, Rollen und Konzepte wollen abgelegt werden.


In diesen Zeiten tauchen Fragen auf nach dem Sinn des eigenen Lebens: Wer bin ich? Was will ich verabschieden? Was ist wirklich wesentlich in meinem Leben? Wo will ich hin? Was ist meine Aufgabe in der Welt? Wie kann ich mich in all meiner Einzigartigkeit annehmen?

Wir werden aufgefordert, innezuhalten und dem Ruf der Seele Gehör zu schenken. Aus der Stille gebiert sich das Neue.


Eine  Absichtserklärung und eine mehrtägige intensive Vorbereitungszeit mit Naturaufgaben bilden die Basis für die darauf folgende Schwellenzeit, - vier Tage und Nächte allein und fastend in der Natur,  nur mit der notwendigsten Ausrüstung und Wasser ausgestattet. 
In Kontakt mit der Wildnis, den Elementen, der Erde, den Pflanzen, Tieren und dem "Geist" der Natur zu sein, bedeutet, einen rituellen Weg in die Tiefe des eigenen Wesens zu wagen. Es braucht Mut, um einen ehrlichen Blick auf das eigene Leben zu richten. Es gilt Vertrautes und Bekanntes hinter sich zu lassen. Vielleicht gilt es auch, die Leere auszuhalten, um Überkommenes sterben lassen zu können.  

Lehrerin ist dabei die Natur selbst, in ihrem Spiegel zeigt sich das, was der Verstand allein nicht erfassen kann. In Bildern, Symbolen, Gefühlen etc erscheinen neue Möglichkeiten, Antworten, Erkenntnisse und Potenziale. 

Nach der Rückkehr wird die Geschichte aus der Schwellenzeit im Kreis der Gruppe erzählt, gewürdigt und zurück gespiegelt. Die Nachbereitungszeit dient der Verarbeitung und Integration des Erlebten und zeigt erste Schritte für den Alltag. So kannst du deine Geschenke kraftvoll in dein Leben und in die Gemeinschaft hineintragen.

 

Ablauf

 

Vorbereitung - Ablösung (3,5 Tage)

  • Klärung des persönlichen Absicht
  • vorbereitende Übungen in der Natur
  • Gestaltung eigener Rituale in der Natur
  • Sicherheitshinweise
  • Vorbereitung und Einweisung in das Fasten
  • Finden des eigenen Kraftplatzes für die Solozeit
  • zeremonieller Abschied

Solozeit - Schwellenzeit (4 Tage)

  • allein und fastend in der Natur
  • Ausrüstung: soviel wie nötig, so wenig wie möglich
  • am Basislager sind die Visionssuche-LeiterInnen jederzeit  erreichbar und unterstützen die physische und psychische Sicherheit der TeilnehmerInnen

Nachbereitung - Wiedereingliederung (3,5 Tage)

  • Rückkehr ins Basislager
  • Fastenende
  • Erzählen des Erlebten 
  • Spiegeln der Geschichten
  • Integration der Erfahrungen
  • Erste Schritte für den Alltag


Weitere Unterlagen und Informationen über den Ablauf der Vorbereitungszeit erhältst Du nach der Anmeldung.

 

 

Visionssuche für Frauen 2025

Auszeit Natur - Lebendigkeit wagen 

 

31. Juli - 11. August 2025

in den Hochvogesen

 

Mehr Informationen unter: Visionssuche Termin

 

 



 

Du hast Fragen zur Frauen-Visionssuche oder möchtest uns gerne kennenlernen? 

 

Am 25.02.2025 und am 31.03.2025 um jeweils 19:30 Uhr gibt es einen Online-Infoabend!

Melde dich bitte für unsere Planung vorher formlos hier an. 

 

Wir freuen uns auf dich und beantworten gern deine Fragen.

 

Wenn du überprüfen möchtest, ob eine Visionssuche der anstehende Schritt und das stimmige Format für dich ist, kannst du mich gerne kontakten oder du probierst erstmal ein kleineres Format zum Kennenlernen dieser Methode aus, z.B. in Form einer Medizinwanderung, eines Naturcoachings als Einzelbegleitung oder eines Wochenendseminars (siehe Seminare).

 


 

Rückmeldungen von Teilnehmerinnen:

"Meine Sichtweise auf die Natur hat sich sehr vertieft. Ich fühle mich als Mensch stärker mit der Natur verbunden als vorher und habe eine erlebbare Ahnung davon bekommen, als Mensch Teil eines großen kosmischen Seins sein zu dürfen."

(Pädagogin, 58 Jahre)

 

 

"An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal sehr für eure Hilfe bedanken, mich zu erleben  - den Teil, den ich nicht mehr wahrgenommen habe (...)

Aber noch etwas ist passiert und das muss ich euch unbedingt mitteilen.

Ich hatte dieses Jahr keine Allergie!!!!!

Seit 30 Jahren plagen mich die Frühblüher. (....) Schnupfen, Augentränen, Asthma, Müdigkeit. 

4 Wochen lang und am schlimmsten ist es dann zu meinem Geburtstag. Und dieses Jahr? Nichts!!!!  Eine von euch beiden hatte es vorausgesagt :).

Auch dafür bin ich sehr dankbar."

(Selbstständige, 60 Jahre.

Feedback ein 3/4 Jahr nach der Visionssuche)

 

 

 

"Ich bin durch sehr große Ängste gegangen, habe mich dabei aber unterstützt und als Teil eines großen Rituals getragen gefühlt. (...)

Ich fühlte mich, besonders in den Vorbereitungstagen, großartig begleitet - liebevoll, empathisch und frei von Bewertung, dabei aber auch klar im Sinne des Rituals. (...)

Das Spiegeln und Verknüpfen habt ihr meisterinnenhaft gemacht; es war aufschlussreich und bewegend, dabei zuzuhören."

(Lehrerin, 57 Jahre)

"Für mich besonders wichtig war die Verbindung von Selbsterfahrung und Reflexion über meine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. (...)

Ich habe mich in jeder Phase der Visionssuche sehr gut von euch begleitet gefühlt. Ich hatte ein großes Vertrauen, das ihr mich und alle anderen Teinnehmerinnen sicher durch den Prozess führen werdet.

Die Visionssuche hat eine unglaubliche Transformationskraft. Ich bin dankbar, das ich mich diesem Abenteuer hingegeben habe und viele "Geschenke" erhalten habe."

(Sozialwissenschaftlerin, 48 Jahre)